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JoazBenedetto Marcello (1668-1739)
Neue Hofkapelle München Leitung: Christoph Hammer Maria Erlacher, Ulrike Hofbauer (Sopran) Markus Forster (Altus); Dominik Wörner (Bass); Rainer Johannsen (Tenor), Martin Bruns (Bariton)
Mitschnitt bei den Internationalen Barocktagen des Stift Melk, Österreich |
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Benedetto Marcello, Sohn eines venezianischen Senators, war eine vielseitig begabte und interessierte Persönlichkeit. Ausgebildet in Musik, Literatur und Jurisprudenz, war er über zwei Jahrzehnte hin politischer Beamter der Lagunenstadt, und betätigte sich gleichsam nebenher nicht nur als Literat, Poet und Theoretiker, sondern auch als Komponist von Instrumental- und Kammermusik sowie Messen, Oratorien, Kantaten, Duetten und Bühnenwerken. Anno 1725 komponierte er für Kaiser Karl VI. eine Serenata und kurz darauf ebefalls für Wien das Oratorium Joaz auf ein Libretto des dortigen Hofpoeten Apostolo Zeno. Hier trifft man auf eine Komposition, der in umfassender Kenntnis geläufiger Formen, Stile und Techniken und bei aller Achtung zeitgemäßer Strukturen es sich nehmen liess, eigenwillig die Grenzen der Konventionen zu überschreiten.
Besetzung: Rüdiger Lotter (Konzertmeister), Lina Tur-Bonet, Claudia Schneider, Sylvia Schweinberger, Susanne Schütz, Ulrike Cramer, Konstanze Winkelmann (Violine); Lothar Haass, Hannes Lindhuber (Viola); Dimitri Dichtiar, Suli Lohse (Violoncello); Erik Zeppezauer (Violone); Rainer Johannsen (Fagott), Sven Schwanberger (Laute), Marie Bournisien (Harfe); Anne-Marie Dragosits (Cembalo secondo)
ORF Alte Musik 2008 |


