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Sventurata DidoneFrancesco Bartolomeo Conti (1682-1732)
Neue Hofkapelle München Ulrike Hofbauer (Sopran)
Mitschnitt bei den Internationalen Barocktagen des Stift Melk, Österreich |
Arie "E Quando mai"Inhalt: Ouvertura zu »Don Chisciotte in Sierra Morena« »Sventurata Didone«, Cantata à Voce sola Ouvertura zu »Teseo in Creta« Sinfonia A-Dur »Fra cetre, e fra trombe«, Cantata Servicio di Tavola à Voce sola
Francesco Bartolomeo Conti verließ seine Heimatstadt Florenz, wo er bereits im Teenageralter als Lautenist in Diensten des Kardinals Francesco Maria de? Medici gestanden war, mit 19 Jahren, um eine Anstellung am Wiener Hof anzutreten. Es folgten Aufenthalte in Berlin, wohin er dem Hofkomponisten Giovanni Bononcini folgte, und in London, wo er Theorbe und Mandoline spielte. 1708 wurde Conti als Hoftheorbist nach Wien verpflichtet, ab 1713 war er auch Hofkomponist, schrieb Opern für den Fasching, Oratorien für die Fastenzeit, Cantate, Musicae sacrae und - leider nur eine Handvoll - Instrumentalwerke. Sowohl als Instrumentalist als auch als Komponist erwarb sich Conti einen exzellenten Ruf. Heute gehört er leider noch immer zu den großen Unerforschten. Aber auch wenn nur ein Bruchteil seines Werkes erschlossen ist, steht bereits fest, dass die Qualität seiner Kompositionen es mehr als nur rechtfertigt, sich mit ihnen zu beschäftigen.
Besetzung: Rüdiger Lotter (Konzertmeister), Ulrike Cramer, Làszlò Paulik, Claudia Schneider, Martin Klepper, Max Peter Meis, Èva Posvanecz (Violine); Hannes Lindhuber, Clarissa Miller (Viola); Suli Lohse, Balàsz Máté (Violoncello); Ann Fahrni (Violone); Christine Allanic, Luise Haugk (Oboe); Alexander Golde (Fagott) Axel Wolf (Laute), Martin Patscheider, Christian Gruber (Trompete); Tom Greenleaves (Pauke)
Edition ORF Alte Musik (2006) |


