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Olga Watts
Cembalo

 

Olga Watts wurde 1973 in Moskau geboren, studierte erst am Moskauer Konservatorium Klavier und Musikwissenschaft und später an der Hochschule für Musik in München Cembalo bei Prof. Lars Ulrik Mortensen und Christine Schornsheim. 1998 schloss sie ihr Diplom mit Auszeichnung ab, 2003 erhielt sie das Meisterklassendiplom. Meisterkurse bei Menno van Delft und Bob van Asperen und Zusammenarbeit mit Reinhard Goebel, Franz Brüggen und Thomas Hengelbrock gaben ihr weitere wichtige Anregungen.
Olga Watts ist eine gefragte Spezialistin auf dem Gebiet des Generalbasses und der Kammermusik und spielt regelmäßig bei verschiedenen europäischen Kammerorchestern.
1997 gewann sie in Bayern den 1. Preis als Nachwuchskünstlerin des Jahres im Bereich historische Aufführungspraxis. Als Cembalobegleiterin trat sie bei dem Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig und bei dem ARD-Wettbewerb in München auf. Mit ihrem Ensemble Lyriarte gewann sie 2001/2002 den zweiten Preis beim Johann-Heinrich-Schmelzer-Wettbewerb (im Stift Melk, Österreich) und den zweiten Preis (ohne vergebenen ersten Preis) beim Internationalen Kammermusikwettbewerb für historische Instrumente "Premio Bonporti" in Italien.
Als Continuo-Cembalistin wirkte Olga Watts bei der weltweiten Ersteinspielung der Violinsonaten von Geminiani Op.4 und Veracini op.1 und außerdem bei den kompletten "Mysteriensonate" von H. I. F. Biber im Live- Mittschnitt bei "Oehms Classics".


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