Die Mezzosopranistin Stefanie Irányi wurde im Chiemgau geboren. Schon früh erhielt sie Flöten– und Geigenunterricht und besuchte bereits während ihrer Gymnasialzeit die Bayrische Singakademie. Nach einem Auslandsaufenthalt begann sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater München, das sie 2006 mit Auszeichnung abschloß. Zuletzt war sie Meisterklassenstudentin der Liedklasse von Helmut Deutsch in München. Sie war Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung und Preisträgerin des Deutschen Bühnenvereins.
Stefanie Irányi ist Preisträgerin des Schumann Wettbewerbs und des Internationalen Förderpreiswettbewerbs in München. Im Herbst 2004 errang sie den ersten Preis im Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin.
Stefanie Irányi gibt Liederabende u.a. in Barcelona, Schubertiade Vilabertran, Konzerthaus Wien, Wigmore Hall London, Genf und München.
2006 debütierte sie am Teatro Regio in Turin in einer Neuproduktion der Oper „The Consul“ von Giancarlo Menotti mit großem Erfolg. Engagements an den Opernhäusern von Venedig, Neapel, Ancona, Turin sowie Orchesterkonzerte in Krakau, Warschau, im Wiener Konzerthaus und Musikverein, Münchner Herkulessaal, Theatre Champs – Élysées in Paris und Teatro Massimo in Palermo folgten und zählen zu den wichtigen Stationen der letzten Jahre.
Zu ihrem Konzertrepertoire gehören alle großen Bachwerke, Händels Messias, Beethovens Missa Solemnis, Mendelssohns Elias und Paulus, Dvoraks Requiem und Stabat Mater, die Altraphsodie von Brahms, das Verdi Requiem und u.v.a.
Stefanie Irányi arbeitete u.a. mit den Dirigenten Helmut Rilling, Fabio Biondi, Peter Schreier, Stefan Vladar, Rafael Frübeck de Burgos, Bruno Bartoletti, Asher Fisch, Jeffrey Tate und Michael Güttler.
In ihrer Diskographie finden sich u.a. die Titelpartie in Simon Mayrs Matrimonio di Tobia, Dvoraks Requiem sowie mehrere CDs mit Liedern und Duetten von Brahms und Schumann.